Fast, accurate, everything “PALETTI”

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Moderne Unternehmen können bei Geschwindigkeit und Qualität keine Kompromisse mehr eingehen. Die Automation von komplexen oder auch individuellen Prozessen ist dazu ein Schlüssel zum Erfolg.

Moderne Unternehmen können bei Geschwindigkeit und Qualität keine Kompromisse mehr eingehen. Die Automation von komplexen oder auch individuellen Prozessen ist dazu ein Schlüssel zum Erfolg. Für belastende Arbeiten ist Kollege Roboter eine Unterstützung für Mitarbeiter. Bei der Firma Fastlog AG am Standort Gwatt (Thun) helfen die beiden Fanuc-Roboter vom Typ «M-10iA» und «M-20iA10L» tatkräftig mit, die Lebensdauer auch von einfacheren elektronischen Geräten, wie etwa Modems, zu verlängern und sie danach gleich perfekt für den Kundenversand auf Paletten zu packen.

Die Fastlog AG ist eine 2009 neu aufgestellte Firma mit über 100-jähriger Tradition aus der ehemaligen PTT-Gruppe und aktuell 140 Mitarbeitern für Service und Logistik-Dienstleistungen der Ersatzteile seiner Geschäftskunden. In einem besonderen Bereich geht es darum, die Lebensdauer auch von einfachen gebrauchten elektronischen Geräten wie Modems oder Set Top-Boxen aus der ICT-/Telekommunikationsbranche zu verlängern und diese rundum geprüft und getestet dem Markt wieder zur Verfügung zu stellen.

Jedes Gerät wird dabei im Prozess «Fastchecker» auf «Herz und Nieren» getestet, geprüft, poliert, gereinigt und wieder neu eingepackt. Dieses «Refurbishing» spart den Herstellern viel Geld und entlastet letztendlich die Umwelt. «Fastchecker» ist eine klare Lösung für die stark steigende Nachfrage im Schweizer Markt und Fastlog revolutioniert mit diesem Palettier-Roboter von Fanuc Typ «M-20iA10L», von den Arbeitskollegen «PALETTI» genannt, das After Sales Business für elektronische Komponenten und Systeme.

1.1 Refurbishing ist ein anstrengender, manueller Prozess

Da alle Geräte im Hause Fastlog komplett an modernen Messplätzen geprüft werden und die neusten Softwareupdates erhalten, ist danach das Refurbishing der Gehäuse der letzte Schliff in der Kette, wobei das Gehäuse schonend und behutsam bearbeitet und poliert werden muss, da moderne Kunststoffgehäuse keine Fehler verzeihen. Jedes Gerät einzeln von Hand zu reparieren oder alte Klebeetiketten zu entfernen: Das sind körperlich anstrengende und monotone Tätigkeiten. Marcel Hadorn, Betriebsleiter/Head of Services bei Fastlog erklärt dazu: «Daher haben wir uns entschieden, für die Arbeiten einen Roboter von Fanuc einzusetzen, um einerseits die Mitarbeiter zu entlasten und andererseits den betriebswirtschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden.»

Wie kam es zu der Zusammenarbeit? Eine Anforderung war die Poliertätigkeit, das Palettisieren der fertig aufbereiteten Geräte eine andere. Hadorn erläutert: «Wir sind auf die Firma Derap AG aufmerksam geworden, die ihren Standort in unserer Nähe hat und liessen erste Ablauf- und Anforderungs-Skizzen anfertigen. Es wurde uns schnell klar, dass wir für das Palettisieren einen Roboter einsetzen wollten. Uns wurde dann die Firma Fanuc vorgeschlagen. Überzeugt von Fanuc hat uns die Besichtigung der Direktanwendungen ihrer Anlage am nahen Standort Biel/Bienne.»

1.2 Pflichtenheft für die richtige Wahl der Roboter

Gemeinsam mit dem Integrator Derap AG aus dem in der Umgebung liegenden Heimberg (BE) wurde ein detailliertes Pflichtenheft erstellt. Der Fokus lag zunächst auf dem Palettisier-Roboter «M-20iA10L», dessen Anwendung heute Standard in vielen Unternehmen ist und der recht schnell das erwünschte Resultat für Hadorn und sein Team bringen konnte. Eine wichtige Anforderung im Pflichtenheft war die Taktrate von 12 Geräten pro Minute, die auch erfolgreich erreicht werden konnte. Marcel Hadorn und das Beraterteam um Peter Keller, CEO der Derap AG, war also auf dem richtigen Weg: «Sehr schnell überzeugt hat uns die Genauigkeit dieser Roboteranwendungen, obwohl beim Palettisierprozess nicht zehntel oder hundertstel Millimeter gefragt sind», bestätigt Hadorn zufrieden. «Zwar gab es bei der Inbetriebnahme einige Herausforderungen, wir haben diese aber schnell korrigieren können, indem wir die Abstimmung bei der Aufschichtung der Kisten optimiert haben. Die Anlage inklusive der Sensoren funktioniert einwandfrei», ergänzt er.

Peter Keller, CEO des Ingenieurbüros Derap AG, erzählt aus seiner Sicht, warum Roboter von Fanuc die richtige Wahl waren: «Wir haben die Taktzeiten und die unterschiedlichen gewünschten Palettierbilder mit engen Toleranzen als Vorgabe von Fastlog erhalten. So suchten wir entsprechend Roboter, die diese eng begrenzten Vorgaben erfüllen. Dies schränkte die Suche bereits deutlich ein.» Knackpunkt war es dabei, möglichst viele der unterschiedlichen, eingeschrumpften und damit nicht immer perfekt geometrischen Geräteverpackungen mit Exzentersaugern optimal auf der Palette zu positionieren, damit es keinen Produktionsunterbruch gibt und sie auch während des Transportes im LKW nicht verrutschen können. Das «iRVision»-System der von Fanuc gelieferten Anlage ist als Komponente «ebenfalls sehr gut abgestimmt, was für uns ein weiteres entscheidendes Kriterium für die Wahl von Fanuc-Robotern bedeutete.»

Figure 5.18: Der «PALETTI» Pack-Roboter vom Typ «M-20iA10L» im Dauereinsatz. Peter Keller, CEO Derap AG, betont: «Wir haben die Taktzeiten und die unterschiedlichen, gewünschten Palettierbilder mit engen Toleranzen als Vorgabe erhalten. Das Vision-System der Anlage ist sehr gut aufeinander abgestimmt, was für uns auch ein weiteres entscheidendes Kriterium für die Wahl von Fanuc-Roboter bedeutete.» Bilder: Fanuc/Sabino Parente

 

Figure 5.19: Detail am Roboterarm vom Typ «M-20iA10L»: Die integrierten Luftgreifer mussten für die unterschiedlichen Verpackungsgeometrien des sensiblen Packguts ausgelegt sein.

 

 

1.3 Unterstützung für die Robotermodelle M-10iA und M20iA10L

Das Palettisieren war also aufgrund komplexerer Prozesse etwas schwieriger zu meistern gewesen. Aber man sah, dass die ursprünglich geplante Polieranlage im Vergleich etwas einfacher umzusetzen war. Die Entwicklung der Polieranlage ging relativ schnell vonstatten. Hadorn sagt dazu: «Bei der Polieranlage konnten wir unsere Ziele innerhalb der von uns gesetzten Frist erreichen. Hier kann auch noch mehr Personal eingespart werden als bei der Palettieranlage.» Ein wichtiger Punkt für ihn war auch, «dass die Firma Derap uns bei der Entscheidung für die Robotermodelle «M-10iA» und «M-20iA10L» von Fanuc sehr unterstützt hat. Wir haben die Anforderungen definiert, was Gewicht, Geschwindigkeit, Platzverhältnisse bei den Anlagen angeht, und wir haben uns dann auf Empfehlung von Pierre Rottet von Fanuc, zusammen mit den Leuten von Derap für diese spezialisierten Geräte entschieden.» Bürki Electric AG aus Steffisburg war für die Vernetzung, Installation und Programmierung der SPS-Steuerung und der Vision-Systeme der beiden Systeme verantwortlich. Kurze Wege und lokale Firmen haben sich hier also sozusagen die Hand gegeben, was in dieser engen Projektarbeit zu schnellen Lösungen führte.

1.4 Kraftmomenten-Sensor für gleichbleibend hohe Qualität

Beim Polierroboter «M-10iA» – der heute von den Mitarbeitern «POLITTI» genannt wird – wurden ursprünglich verschiedene Ansätze diskutiert. Es wurde schnell klar, dass man für den diffizilen Polierprozess eine kontinuierliche Kraftanwendung benötigt, um eine gleichbleibende Qualität garantieren zu können. Dies konnte durch den Kraftmomenten-Sensor der Firma Fanuc erreicht werden, «der sehr homogen und gleichmässig arbeitet. Wir sind zufrieden, wie das ganze Projekt aufgesetzt wurde», bestätigt Hadorn.

Der Polier-Roboter «Politti» vom Typ «M-10iA» im unermüdlichen Einsatz beim Polieren von Modems im 70-Sekundentakt mit Schleifmaschinen von Suhner AG. Marcel Hadorn, Betriebsleiter Fastlog AG ist sehr zufrieden: «Unser Polierroboter «Politti» kann bis zu 700 Gehäuse pro Tag polieren.»

Auch für Pierre Rottet, Verkaufsleiter Roboter bei Fanuc, ist dieser Roboter vom Typ «M-10iA» in Kombination mit einem Kraftmomenten-Sensor sehr speziell: «Dieser Sensor kommuniziert direkt auf die Robotersteuerung und so können wir gewährleisten, dass die Anpresskraft, die auf das Polieren der Gehäuse einwirkt, immer gleich bleibt. Das bringt den Vorteil, dass man in diesem Polierprozess eine gleichbleibende Qualität erreicht. Auf der anderen Seite wird beim Programmieren, also beim Einteachen der Bewegungen, viel Zeit eingespart. Der Kraftmomenten-Sensor führt somit die einprogrammierte Bewegung immer mit der gleichen Anpresskraft aus.» Dieser Polierprozess ist also etwas Besonderes in der Anwendung.

Nach dem Prinzip «Plug and Play» in die Robotersteuerung integriert

Pierre Rottet ist sicher: «Damit kann man auch anderen Kunden aufzeigen, dass mit Fanuc-Robotern und dem Kraftmomenten-Sensor solche prozesstechnischen Bearbeitungslösungen umsetzbar sind. Einzigartig bei Fanuc sind die integrierten Lösungsmöglichkeiten: Peripherie-Geräte wie die Bildverarbeitung oder Kraftmomenten-Sensoren usw. sind eigene Fanuc- Produkte und können sehr einfach nach dem Prinzip «Plug and Play» in die Robotersteuerung integriert werden. Ich glaube, das ist technologisch wirklich etwas, was man in der Zukunft auch für andere industrielle Anwendungen nutzen kann.»

Die für den diffizilen Polierprozess der sensiblen Kunststoffgehäuse benötigte kontinuierliche Kraftanwendung wird durch den Kraftmomenten-Sensor von Fanuc für die gleichbleibende Qualität präzise ermittelt. Für die Entwicklung neuer Programme auf diesen Robotern hat sich das interne Fastlog Engineering-Team bei Derap schulen lassen.

Der ganze Polierprozess von Kunststoffgehäusen sensibler Elektronik ist generell ein sehr heikler Prozess, genau wie das zügige Verpacken der fertigen Pakete auf die Paletten. «Da sind unsere Mitarbeiter dankbar, dass diese Arbeiten heute durch die Roboter übernommen werden», ist Marcel Hadorn sicher. Denn Automatisierung und Roboter stehen subjektiv gesehen auch in der Kritik: «Wir hatten zunächst Bedenken, diese Roboter in unserer Produktion einzusetzen, weil sie schliesslich Arbeitsplätze wegnehmen. Aber erstaunlicherweise wurde dies von den Mitarbeitern gut aufgenommen und die Stimmung ist überraschend positiv. Das Palettisieren war gerade im Sommer eine sehr anstrengende Arbeit.

1.5 Keine Beschwerden der Mitarbeiter

Gut von der Mitarbeiterseite aufgenommen wurde ebenso der Polierroboter, denn an dieser Anlage gab es häufig gesundheitsbedingte Ausfälle. Das war für uns ein Zeichen, die Mitarbeiter zu entlasten. Es gab auch an dieser Stelle keine Beschwerden der Mitarbeiter darüber, dass jetzt diese anstrengende Arbeit wegfällt», erzählt Hadorn. Somit fügt sich also Automation mit Robotern in eine umweltgerechtere und ressourcensparendere (Arbeits-)Welt von morgen ein, die insgesamt auch durch den Hochlohn-Preisdruck für Schweizer Unternehmen gerade in der sich zuspitzenden Wettbewerbssituation mit Europa und Fernost neue Lösungen braucht.

1.6 Für Fanuc ein sehr wichtiges Projekt

Auch Fanuc Schweiz betrachtet dieses zukunftsorientierte Projekt als sehr gelungen: «Wir haben mit diesem Projekt sowohl die Firma Derap als Systempartner gewonnen als auch die Firma Fastlog als neuen Endkunden, welcher jetzt zum ersten Mal Roboter in der Produktion eingesetzt hat. Das werden sicher nicht die letzten sein. Daher war dies für Fanuc Schweiz natürlich ein sehr wichtiges und auch erfolgreiches Projekt», resümieren Pierre Rottet und Claudia Scheidegger, Marketing Fanuc Schweiz, an der Polierzelle stehend, wo ihr «M-10iA» pausenlos und rasant von Modem zu Modem surrt.

Werner Steiner, CEO und DVR von Fastlog, fasst zusammen: «Wir waren sehr erfreut zu sehen, wie in kurzer Zeit so viel Know-how aufgebaut werden konnte und wir jetzt in der Lage sind, das neue Palettisiersystem selber programmieren zu können. Uns ist wichtig, das Know-how für diese Programmanpassung selber im Haus zu haben. Es gibt auch bereits neue Ideen und wir freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit mit der Firma Derap und der Firma Fanuc.»

Chinese delegation visited Fastlog AG

Organized by the chinese Bosum Association, a Chinese delegation of CEOs and Chairmen visited Switzerland last Wednesday.
In a tight program, the 21-member delegation visited various companies across Switzerland, even Fastlog AG was one of their intermediate stops.

Fastlog at Logistics & Distribution

This year, Fastlog will once again presenting at the Logistics & Distribution fair from 26. to 27. April in Zurich.

This is how Logistics 4.1 works

On August 25, 2016, we inaugurated our new logistics centre at Eisenbahnstrasse 71 in Gwatt.

Impressions from the warehouse move

Currently thousands of products are being moved to the new logistics centre at Fastlog.

Fastlink at the SOM (Swiss Online Marketing trade fair)

After Fastlog was presented from 06 – 07.04. at the Logistics & Distribution trade fair with the Fastlink modular service concept, from 13 – 14.04. we were at the Swiss Online Marketing trade fair (SOM).

Logistics & Distribution trade fair in Zurich

This week Fastlog could be found at the Logistics & Distribution trade fair in Zurich.

Crossblades newspaper report

Crossblades, which we have been finishing since September, were tested by a journalist at the BZ Thuner Tagblatt, who then published a related article.

Crossblades snowshoe system

Fastlog AG is newly applying its modular Fastlink services to a previously untried business segment.
Final assembly of the Crossblades snowshoe system from Inventra AG, based in Steffisburg, is being performed by Fastlog AG in Gwatt bei Thun.

Logistics processes are gradually being reorganised

The specialist article shows how we are constantly optimising our processes and continuing to steadily develop.

A new mobile racking system as a first step toward the new logistics concept

The logistics in our main building in Gwatt/Thun was bursting at the seams, so we externally rented a new logistics hall some time ago.

Fastlink at Cebit 2015

The CeBit in Hanover is the world’s largest IT trade fair, which has been taking place in Hannover every year since 1986. Over 200,000 visitors were fascinated by the latest from the IT industry in the course of five days.

Swisscom gave Fastlog AG top marks for 2014!

Swisscom annually rates approximately 60 strategic suppliers.

Fastlog puts Fastchecker into operation

The aim is to extend the useful life, including of simple electronic devices.